Neuigkeiten rund um Perlenschmuck

Schmuckperlen remote?

Die globale Pandemie macht leider auch vor dem Geschäft mit Perlenschmuck nicht halt. Unsere Freunde von Gaura Pearls müssen deshalb statt 3 x im Jahr vor Ort zu den Perlenzüchtern zu fahren, nun via Fotos und Videokonferenzen die Perlen auswählen. Selbst, wenn man Muster der gewünschten Perlenketten aufgezogen bestellt, kommen teilweise ganz andere Kreationen zurück. Deshalb ist die Qualitätssicherung vor Ort so wichtig – und leider aktuell nur eingeschränkt möglich. Nachfolgend ein paar Fotos von Barockperlen, aufgezogenen Perlen in Lavendel und weißen runden Perlen, wie sie fotografiert zur Selektion ausgetauscht werden.

Perlen in Motion

Unter dem Motto „Perlen in Motion“ hat unsere Food-Fotografin Lisa Bauer verschiedene Schmuckstücke unserer Perlenklassiker-Kollektion in Szene gesetzt.

Die wunderbaren schwarzen Perlenohrringe mit Zirkonia oder auch die schwarze Perlenkette mit natürlichen Perlen sind eh schon ein besonderer Eyecatcher – mit der Musik und den wunderbaren Farben wirken sie aber noch einmal deutlich mehr. Im Spot ist auch zur Abwechslung mal schwarzer Onyx zu sehen. Dieser gehört zu unserer beliebten Black&White-Kollektion, bei der Gaura Pearls besondere Kreationen zusammengestellt hat. Wir wünschen viel Freude beim Betrachten. Das Copyright für den Spot liegt bei Lisa Bauer.

Perlen rot blau

Unter dem Motto „Perlen rot blau“ hat unsere Freundin und Food-Fotografin Lisa Bauer Perlenschmuck von Perlenklassiker in Szene gesetzt. Man kann sehr schön sehen, mit zu welchen nicht erwarteten Farbtönen weiße und schwarze Perlen wirken. Wie hier auf den Fotos bspw. kombiniert mit rot oder blau. Lassen Sie sich von den wunderschönen Bildern mit unserem 4er-Perlenarmband weiß, der schönen Perlenkette schwarz rund und den Ohrringen mit schwarzen runden Perlen und Zirkonia von Perlenklassiker begeistern. Seien Sie auch gespannt auf den Videoclip von Lisa im nächsten Beitrag.

Perlen im Trend mit Becca

Unter dem Titel Becca Touched durften wir der Bloggerin Becca Werner bei einem Shooting unsere Perlenklassiker-Schmuckstücke beisteuern. Lassen Sie sich von der Fotokunst begeistern. Verwendet wurden insbesondere unsere im Trend liegenden Perlenschmuckstücke mit Barockperle oder Silberkette mit einzelner Perle eher in der Länge tiefer im Ausschnitt.

Perlenschmuck-Shooting in Walldorf

Perlenschmuck passt immer. Dies hat sich auch unsere Fotografin und Video-Bloggerin Alexandra gedacht und für uns ein Shooting in den „heiligen Hallen der Softwareindustrie“ in Walldorf organisiert. Wir haben hier besondere Perlenschmuckmodelle wie das 3-reihige Barockperlenarmband, die Perlenkette mit Onyx, die Lederkette mit Barockperlen, den Perlenohrring mit Zirkonia, die klassische weiße Perlenkette und den Barock-Perlenohrring ausgesucht.

Perlenschmuck mit Food

Man kann Perlenschmuckstücke auch einmal völlig neu interpretieren. Dies hat die Foodfotografin Lisa Bauer aus Würzburg mit unseren Perlenschmuckartikeln umgesetzt. Genießen Sie die Kreativität, was man aus Perlenschmuck so alles zaubern kann und hierbei völlig neue Perspektiven auf die natürlichen Produkte schafft.

Zucht- vs. natürliche Perlen

„Volksmethoden“:

  • Machen Sie ein Loch in einem Blatt aus einem komplett undurchsichtigen Material. Das Loch muss etwas kleiner als die Perle sein. Legen Sie die Perle gegen das Loch und richten Sie das Blatt gegen eine starke Lichtquelle (Lampe mit einer 100-Watt-Glühbirne), damit die Perle sich zwischen der Lichtquelle und dem Beobachter befindet. So sieht man eine ziemlich dünne leuchtende Perlmuttschicht (bis zu 2 mm) und einen dunklen Kern eines Transplantats von einer Zuchtperle.
  • Wenn man eine Perle in ein starkes elektromagnetisches Feld hinlegt, bewegt sich die Naturperle nicht, während die Zuchtperle sich dreht und eine bestimmte Position einnimmt (Ausrichtung nach Kraftlinien des Feldes)
  • Man glaubt, dass Zuchtperlen unter dem UV-Licht grün und Naturperlen blau leuchten
  • Wenn man durch eine zehnfache Lupe in das Loch in der Perle hineinschaut, falls es eins gibt, kann man die Grenze zwischen dem Kern und der Schicht der Oberfläche sehen. Diese Grenze sieht wie eine dunkle Linie aus. Falls Sie diese Linie sehen, dann ist es eine Zuchtperle
  • Bei Zuchtperlen sieht man oft Abbruchstellen um dem Loch herum (Zuchtperlen sind weicher als Naturperlen)

Wissenschaftliche Methoden:

  • Mithilfe des Röntgenlichts: Auf einem richtigen Röntgenbild sieht man bei einer Zuchtperle die Linie zwischen dem Kern und der gezüchteten Schicht (bei kernlosen Zuchtperlen sieht man Hohlräume im Zentrum der Perle). Schmuck aus natürlichen Zuchtperlen ohne Transplantat finden Sie hier.
  • Mithilfe der Radiographie: Bei einer Zuchtperle sieht man normalerweise die Linie zwischen dem Kern und der gezüchteten Schicht (bei kernlosen Zuchtperlen sieht man Hohlräume im Zentrum der Perle)
  • Versenken: Man legt die Perlen in die Flüssigkeit mit der Dichte von 2,7 – natürliche Perlen sinken nicht
  • Mikroskop: Zucht- und Naturperlen haben blattartige Oberfläche im Gegensatz zu Imitationen.

Wie werden Perlen ausgewählt?

Die Perlen sind die wertvollsten Edelsteine. Schon 6.000 Jahre lang dienen Perlen den Menschen als Schmuckstück. Da sie keine Veredelung brauchen, zeigen sie in ihrer natürlichen Erscheinung den vollen Glanz, den notwendigen Lüster.

Wenn Sie sich für den Perlenkauf entschieden haben, seien Sie nicht faul, gehen Sie durch Geschäfte und vergleichen Sie unterschiedliche Arten, Größen und qualitative Eigenschaften, lernen Sie, wie man Unterschiede findet. Vergleichen Sie auch die Qualität von dem, was in Geschäften angeboten wird. 


Kriterien für die Perlenauswahl

Die Hauptkriterien für die Bewertung von Perlenqualität sind der Glanz, die Dicke und die Qualität der Perlmuttschicht (obere Schicht), sowie Farbe, Glätte der Perlenoberfläche, Form und Größe. Der Hauptfaktor, der über die Perlenqualität entscheidet, ist die Dicke und die Qualität des Perlmutts. Sie beeinflussen die Lebensdauer der Perle. Die Dicke des Perlmutts bestimmt also die Lebensdauer der Perle und die Qualität des Perlmutts bestimmt die Reflexionsfähigkeit der Perle. Leuchtender Glanz und Schiller sind dank der Perlmuttschicht von hoher Qualität möglich. Deswegen sind die Perlen, die diese Eigenschaften besitzen, mit einer dicken Perlmuttschicht bedeckt. Bei der Bewertung von Perlmuttqualität sollten Sie auf Gleichmäßigkeit des reflektierenden Glanzes achten, sowie auf bestehende Risse, Abplatzen und auf die Perlmuttdicke in der Nähe von der Bohrung (Perlmuttschicht ist dünner). Der Glanz muss intensiv sein. Die Perle muss quasi von innen leuchten und nicht nur schillern wie künstliche Perlen. Die Helligkeit des Perlenglanzes wird durch das Licht bestimmt, das von mehreren Perlmuttschichten reflektiert wird. Perlen von hoher Qualität haben einen starken Kontrast zwischen dem hellsten Teil, auf den das Licht scheint, und dem schattigen Teil. Dieser Kontrast schafft eine Illusion von einer Kugel im Inneren der Perle. Vor dem Kauf sollten Sie unbedingt die Perlen unter dem UV-Licht untersuchen und in der Hand rollen, um die Gleichmäßigkeit des Glanzes zu prüfen. Um die Perlen zu untersuchen, legt man sie am liebsten auf eine hellgraue oder weiße Fläche (nie auf eine schwarze), weil diese Farben die wirkliche Perlenqualität an den Tag bringen.

Wie Perlmutt entsteht

Die Auster selbst kann nicht den Fremden, der in ihr lebt, loswerden, doch ihr Körper kämpft ständig gegen den Reizfaktor in seinem Innern. Der Fremdkörper wird mit einer geraden Schicht von einem festen kristallischen Stoff bedeckt, um die Aktivität des Parasiten zu neutralisieren. Dieser Stoff heißt Perlmutt. Je länger die Perle im Körper der Auster bleibt, desto dicker wird ihre Perlmuttschicht. So entsteht ein schöner glänzender Edelstein – eine Perle. Die Perlmuttschicht besteht aus Mikrokristallen von Kalziumkarbonat, die einer nach dem anderen so aufgereiht sind, dass ein Lichtstrahl, der auf einem Kristall landet, sofort sich in allen anderen widerspiegelt und ein Regenbogen ins Leben ruft. Zuchtperlen haben die gleichen Eigenschaften wie Naturperlen. Eine Auster gibt dem Fremdkörper die gleiche Form, ob künstlich eingesetzt oder ohne menschlichen Eingriff. Im Zuchtverfahren beschränkt sich die Rolle des Menschen auf diese feine doch nicht die wesentliche Prozedur. 

Austernzucht im Meer

Später, komplett nach Naturgesetzen, erschafft die Auster ein Wunder namens Perle. Perlenzucht gibt die Möglichkeit für Zuchtwahl, doch das Ergebnis der Perlenzucht hängt in vielem nicht vom Wunsch des Menschen ab, sondern von tausend Jahre alten Naturgesetzen, dank derer der Kampf der Auster gegen den Fremdkörper zu der Entstehung einer Perle führt. Japanische Wissenschaftler, die sich mit der Perlenzucht beschäftigen, haben die leistungsfähigsten Austernarten gezüchtet. Diese Zuchtwahl erlaubt die Perlen mit dem einzigartigen Glanz und einer reichen Palette der Farbtöne zu züchten. 
Das von japanischen Wissenschaftlern entwickelte Zuchtverfahren beginnt damit, dass die Auster vorsichtig aufgemacht und ein Schnitt in ihrem Weichteil gemacht wird. Gleichzeitig wird einer anderen Auster ein Stückchen ihrer Weichteile entnommen, um dieses Stückchen dann mit dem Kern von einer noch nicht entstandenen Perle zu verbinden. Die Zellen des entfernten Gewebes fangen an ein Säckchen um den Kern herum zu bilden, das die Perle mit der Perlmuttschicht bedeckt. Die noch nicht vollständige Perle wird in die erste Auster eingesetzt. Danach wird die Auster in ihrem natürlichen Lebensraum untergebracht, nämlich im Meer, das reich an Nährstoffen ist, die eine „okulierte“ Auster für eine normale Entwicklung braucht. Während des ganzen Verfahrens muss man die Temperatur des Wassers kontrollieren, in dem die Austern gezüchtet werden. Außerdem müssen die Austern ab und zu gereinigt und untersucht werden. 

Wie werden Perlen gezüchtet?

Perlenzucht in China - sauberes Wasser und wie die Perlen wachsenHeutzutage, nachdem die Menschen gelernt haben die Perlen zu züchten, kann jeder Mensch sich Perlenschmuck kaufen. Der Prozess, während dessen die Perlen auf die Welt kommen, ist ein wunderbares Geschehen. Im Gegensatz zu Edelsteinen und -metallen, die im Erdinneren abgebaut werden, entwickeln sich die Perlen in Austern, die im Meer- oder Süßwasser leben. Um Edelsteine aus Rohstoff in Schmuck zu verwandeln, muss man sie zuerst schleifen und polieren. Perlen brauchen nicht so eine sorgfältige Bearbeitung, da ihre Schönheit von Natur selbst erschaffen wurde. Die in Austern geborenen Perlen sind perfekte Edelsteine, die ein Geschenk der Natur sind. Sie haben glatte, glänzende und warme Oberfläche, die in allen Regenbogenfarben schillert. Die Perlen sind keinem anderen Schmuck auf der Welt ähnlich. Eine Perle ist ein Fremdkörper, eine Art vom Parasiten, der in Weichteilen der Austern lebt. 

Perlenschmuck finden Sie auch hier.